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05.04.2018Einstellungsrekord in der Landesverwaltung | 19/2018

Im Jahr 2017 wurden über 2.100 Beschäftigte dauerhaft eingestellt

Neues Fenster: Bild - Lehrerin - vergrößern Neue Lehrerinnen und Lehrer für Brandenburg

Potsdam -  Das Land Brandenburg hat im Jahr 2017 noch einmal deutlich mehr Neueinstellungen vorgenommen als in den vergangenen Jahren. 2.140 Beschäftigte wurden dauerhaft für die Landesverwaltung neu eingestellt beziehungsweise ihre Beschäftigungsverhältnisse entfristet. Dies waren nochmal 190 dauerhafte Einstellungen und Entfristungen mehr als im Jahr 2016. Das teilte Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski im Hinblick auf die Nachwuchsgewinnung in der Landesverwaltung und die Umsetzung der Personalbedarfsplanung des Landes mit. Auch im achten Jahr in Folge wurden wieder erhebliche Einstellungen in der Landesverwaltung vorgenommen.“ Die Staatssekretärin verwies darauf, dass Einstellungen besonders bei Lehrerkräften (1.078), in der Polizei (333) und der Justiz (131), an Universitäten und Hochschulen (115) sowie in der Steuerverwaltung (108) erfolgt seien. Zu den Neueinstellungen gehören auch 100 Nachwuchskräfte, die im vergangenen Jahr auf speziellen Nachwuchsstellen eingestellt worden sind, so Trochowski.

Damit wurden nicht nur altersbedingt ausscheidende Beschäftigte ersetzt, sondern auch wichtige Bereiche personell verstärkt. So hat das Land beispielsweise für das Schuljahr 2017/2018 rund 500 Lehrkräfte mehr dauerhaft eingestellt als den Landesdienst altersbedingt verlassen haben.

Die Finanzstaatssekretärin betonte: „Wir gestalten den Generationswechsel im öffentlichen Dienst. Seit 2010 hat das Land fast 10.500 Beschäftigte neu und dauerhaft eingestellt – das ist eine besondere Leistung in Zeiten, in denen überall von Fachkräftemangel gesprochen wird. In den vergangenen acht Jahren haben wir so für die Zukunftsfähigkeit des Öffentlichen Dienstes gesorgt und den Service für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft im Land in der gewohnten Qualität gesichert. Ich freue mich besonders, dass wir qualifizierten jungen Menschen attraktive und sichere Berufsperspektiven in Brandenburg bieten und sie für unsere Landesverwaltung gewinnen können.“

Und die Finanzstaatssekretärin ergänzte: „Wer Fachkräfte braucht, muss auch dafür sorgen, dass sie rechtzeitig und gut ausgebildet vorhanden sind. Dieser Pflicht kommen wir nach“. Das Land stellt im Haushaltsplan 2018 rund 3.000 Stellen (exakt: 2.970) für Anwärterinnen und Anwärter sowie Auszubildende zur Verfügung. Auch hierbei handelt es sich um einen Höchststand an Ausbildung. Im Haushaltsplan sind Stellen für rund 960 Studienreferendarinnen und -referendare sowie Lehramtsanwärterinnen und -anwärter, 1.020 Anwärterinnen und Anwärter bei der Polizei und weitere 226 in der Finanzverwaltung ausgebracht.

Das Land stellt daneben auch Ausbildungsstellen für 103 Auszubildende an den Universitäten und Hochschulen des Landes, 70 Straßenwärterinnen und -wärter beim Landesbetrieb für Straßenwesen und 68 Justizfachangestellte bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften zur Verfügung.

 

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Hintergrund:

Ein Teil der Neueinstellungen entfällt wie in den Vorjahren auf die Nachwuchsstellen, die den Alterungsprozess in der Landesverwaltung dämpfen sollen. Gegenüber Nachbesetzungen besteht dabei der Vorteil, dass Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger so ihre Stelle noch parallel zu den bisherigen Stelleninhaberinnen und -inhabern antreten können, damit Kenntnisse und Erfahrungen weitergegeben werden und ein optimaler Wissenstransfer gesichert ist. Neue Nachwuchskräfte gab es 2017 beispielsweise für die Polizei, die Gerichtsbarkeiten und Staatsanwaltschaften, die Umwelt- und Straßenverwaltung sowie den Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB), zudem für viele Ministerialbereiche. Über 400 spezielle Nachwuchsstellen sind im Haushaltsplan 2018 veranschlagt und an die Ressorts zur Bewirtschaftung ausgereicht. Damit haben die Ressorts seit 2010 rund 750 Nachwuchskräfte eingestellt. Allein für das laufende Jahr 2018 wurden den Ressorts wieder über 70 zusätzliche Nachwuchsstellen zur Verfügung gestellt.

 

Download:

Übersicht der Entwicklung 2009 – 2017
  • Einstellungsrekord 2017

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